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Sockenparade

Wenn es ums Auffallen geht, haben wir Frauen keine Probleme. Die Modeindustrie lebt uns genug Möglichkeiten vor, wie man aus der Masse herausstechen kann. Dekadent sticht in diesem Fall dezent. Angefangen bei dem Kopf mit einem bunten Haarreifen und aufgehört bei einem Paar sexy High Heels, existiert eine ganze Bandbreite an modischen Accessoires, um sich ins Rampenlicht zu werfen. Für Männer hingegen erachtet sich das als etwas schwierige Angelegenheit. Herren, die sich auffällig kleiden, werden schnell abgestempelt. Auch aus beruflichen Gründen können viele Menschen nicht so in die Farbkiste greifen, wie sie vielleicht wollen.

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Das dachte ich bisweilen zumindest. Dabei ist gerade ein echter Trend unter den Geschäftsmännern ausgebrochen. Die Herren haben ihre ganz eigene Methode gefunden ihrem Outfit einen individuellen Touch zu verleihen. Kaum zu glaube, aber das Augenmerk tendiert in diesen Fällen zur ausgefallenen Fußbekleidung. Die Herren batteln sich um das auffälligste Paar Socken. Vor allem in der Technik Branche soll die Einzigartigkeit durch die Socken ausgestrahlt werden.

Für diese Kuriosität existiert sogar ein bevorzugter Sockenhersteller. Insbesondere werden die Strümpfe der schwedischen Marke „Happy Socks“ getragen. Wer hätte das gedacht, dass es Männern auf die Socken ankommt. Wer weiß, vielleicht werden wir in der nächsten Saison von einem Krawattenkampf heimgesucht.

Femme Fatale

Die Wespentaille und der Zwanziger Jahre Look wurden zu ihren Markenzeichen. An der Seite von Marylin Manson machte sie sich auf sich aufmerksam. Die Rede ist von der Selbstdarstellerin und Burlesque Tänzerin Dita van Teese. Die Blässe und das schwarze Haar stehen der attraktiven Künstlerin gut wie keiner anderen Dame. Sie erinnert vielleicht ein wenig an Mortisha, die Frau der Addams Family, kann aber keiner Fliege etwas zu Leide tun. Sie ist grazil, subtil und die geborene Geschäftsfrau.

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Ob nun die Beziehung mit dem Sänger Marylin Manson ein reiner PR Gag darstellen sollte oder nicht, lässt sich streiten. Allerdings hat sich die kleine aber feine Grande Dame nicht von der Bildfläche vertreiben lassen. Mittlerweile spielt sie in Filmen mit und hat Gastauftritte in Fernsehshows und Serien. Sie machte den Burlesque Tanz wieder salonfähig und vermarktete ihre Show sehr erfolgreich. Ein weiteres Standbein hat sie in die Modeindustrie gesetzt mit eigenem Unterwäsche Design. Auch den Beauty Markt hat sie durch Make up Serie und Duschgels erobert.

Ihr erstes Parfum muss sich anscheinend so gut verkauft haben, dass sie jetzt einen zweiten Duft kreieren wird. Ganz nach ihrem Motto trägt Parfum Nummer eins den Namen „Femme Totale“. Für den zweiten Clou schlage ich ihr „Femme Fatale“ vor. Ob es auch so riechen wird, wie eine verführerisch gefährliche Frau, können wir uns vermutlich bald selbst überzeugen.

Schluss mit Ugg Boots?

Sie sind umstritten. Sie polarisieren. Jetzt werden sie schon verboten. Ugg Boots spalten die Meinung der Schuhfanaten in zwei komplett unterschiedliche Felder. Die eine Hälfte schwärmt für die Stiefel und die warmen Füße, die andere Hälfte gerät durch das Schlurfgeräusch und Fußfehlstellung in Rage. Jetzt wurde der Hass unabsichtlich weitergeschürt.

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Wie vielleicht bekannt, sind Handys an vielen Schulen mittlerweile verboten. An der Pottstown Middle School in Philadelphia klingelte trotz dieser Schulordnung des Öfteren ein Mobiltelefon im Unterricht. Das konnte sich die Direktorin nur durch das Einschmuggeln der Handys in den Boots erklären. Daraus wurde gleich die Konsequenz eines Ugg Boots Verbotes gezogen. Die Stiefel dürfen bis zum Betreten des Schulgeländes getragen werden und müssen anschließend gewechselt werden. Im Schulgebäude dürfen nur enganliegende Schnürschuhe oder Turnschuhe angezogen werden, die kein Spielraum mehr am Knöchel lassen.

Die Reaktionen der Eltern fielen in Gelächter aus, als sie den offiziellen Brief der Schulleitung bekamen. Vielleicht trifft dieses Phänomen auch bald an deutschen Schulen auf. Ob das die australischen Modemacher von UGG erfreuen wird? Zum Glück ist das Völkchen Down Under friedfertig und lässt sich bis auf ein Kopfschütteln nicht weiter beeinflussen.

Zeit für was Neues

Kennt ihr das auch, wenn ihr einfach mal etwas Neues in eurem Leben braucht? So war es bei mir der Fall. Ich will mich nicht beklagen, im Moment läuft alles zwar recht rund, und obwohl – oder vielleicht gerade deshalb – der Mensch ein Gewohnheitstier ist, glaube ich, kann die eine oder andere Änderung im Leben von Zeit zu Zeit sehr erfrischend wirken. Also was tun? Es sollte eine Änderung sein, die man zwar merkt, die allerdings auch keine weitreichenden Folgen haben sollte. Also was liegt da näher als einfach mal die eigenen vier Wände umzugestalten.

Gesagt getan: Also habe ich mir doch gleich zwei Sisalteppiche nach Maß bestellt und ich muss sagen: Sie machen sich echt toll. Wem der Name nichts sagt: Sisalteppiche sind aus natürlichen Pflanzenfasern produziert. Genau g

esagt werden sie aus den Fasern der Sisalagave gewebt, daher auch der Name. Das Zimmer wirkt wesentlich wärmer und einladender und strahlt eine wahnsinnig heimische Atmosphäre aus. Es ist ein tolles Gefühl, nach Hause zu kommen, die Schuhe in die Ecke zu packen und über meine nagelneuen Teppiche zu spazieren.

A little piece of paper with the written word "change"

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Diese kleine Änderung muss für den Anfang genügen. Mein Bedarf an Veränderung in den eigenen vier Wänden ist erst mal gedeckt. Leider ist meine Wohnung da etwas anderer Meinung. Der alte Schuhschrank gibt langsam seinen Geist auf und ein Neuer muss her. Bei der Vielfalt an Schuhschränken sollte ich mir doch langsam mal Gedanken darüber, einen Neuen zu besorgen.

Und jetzt ihr: Was war die letzte Veränderung in eurem Leben, war sie positiv oder negativ und aus welchem Grund habt ihr euch dafür entschieden?

Sportliche Mode – Modischer Sport?

Oft vergisst man, dass Sport auch ein Bereich der Modebranche ist. Die großen Player sind allerdings jedem bekannt: Adidas, Puma, Nike. Die Liste nimmt kein Ende, vor allem da die Outdoor Händler den Mode Markt klangheimlich erobert haben. Winterjacken von The North Face sind keine Seltenheit bei dem eisigen Wetter. Jedoch verbindet man mit den Spotmarken, nicht ohne Grund, schwitzende Athleten in Turnhallen beim Training und generell Funktionskleidung.

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Diesem Denken hat Nike jetzt ein offizielles Ende gesetzt. Die aktuellen Werbeplakate kombinieren ästhetisch Schönheit mit dem nötigen sportlichen Touch. Sport goes Fashion, so könnte die Kampagne heißen. Nike war nur der Erste, der ein Zeichen gesetzt hat und öffnet uns die Augen, was vielen noch unklar war. Sportmarken verkaufen Kleidung, die für ausgiebige Bewegungen ausgelegt sind, was eben nicht bedeutet, dass sie ausschließlich zu sportlichen Aktivitäten getragen werden können.

Wenn die Klamotten bequem sind, verbietet das nicht gleich, die Lieblingsstücke nur beim Sport anzuziehen. Mit solch einer Publicity generieren die großen Sporthäuser mit Sicherheit noch mehr Kunden und lassen das Geschäft boomen.

Erst Cindy dann Halle

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Wenn Stars sich in einer Sinnkrise befinden, fühlen sie sich zu höherem berufen. Wie so oft tendieren vor allem die weiblichen Schauspielerinnen zum Karrierewechsel als Designer. Schon viele Promis haben dieses Konzept mehr oder weniger erfolgreich durchgeführt. Ob Sänger, Topmodel oder Akteure, keiner kann seine Finger aus dem Modebusiness lassen. Paradebeispiel hierfür ist Justin Timberlake. Er hat sich gleich in allen vier Branchen ein festes Standbein besorgt. Angefangen hat er als Gesangstalent bei N*Sinc, nach der Solokarriere startete Justin seine eigene Modelinie, modelt nebenbei und landete mittlereile im Löwenkäfig von Hollywood.

Bis dahin ist der Weg allerdings ein weiter. Halle Berry dient momentan als Ablöse von Cindy Crawford. Die Oscarpreisträgerin hat ihre eigene Kollektion für die Linie „5th Avenue“ von Deichmann entworfen. Der Schuhe sollen schick, elegant und natürlich preiswert ausfallen. Ob die Kreationen das halten, was sie versprechen, wird sich noch zeigen.

Leider wird dabei viel zu oft verheimlicht, dass die ganze Arbeit von ausgebildeten Designern verwirklicht wird. Im Grund genommen dienen die Prominenten bei dieser Art von Aktion nur für werbliche Zwecke. Halle Berry ist sozusagen der neue Testimonial von Deichmann.

Rihanna aka Gangsterdiva

Sie landete schone einige Top Eins Hits in den Charts und machte noch mehr Schlagzeilen durch ihre gewagten Bühnenoutfits. Von Fashion Trend Status bis absolutes No Go trug sie das komplette Sortiment an Looks sowohl auf dem roten Teppich als auch privat. Nein, ausnahmsweise spreche ich nicht über Frau Gaga, sondern thematisiere den Style von Hip Hop- Queen Rihanna.

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Noch ganz unschuldig stolperte sie durch Plattenproduzent Jay- Z in das Musik Business herein. Ihr damals noch kindliches Gesicht verriet nicht allzu viel über die Mode Eskapaden der Sängerin. Sie hielt ihre Vorliebe für Aufmerksamkeit gekonnt zurück. Ihr Streben nach Selbstfindung und Berühmtheit konnten sich nicht verbergen lassen. Mit dem Side- Cut verschuf sie sich einige Titelfotos und setzte neue Frisurtrends. Als die Haare danach fast ganz abkamen, wollten ebenfalls viele ihr das gleichmachen. Das komplette Paket Rihanna versucht zu provozieren. Ihre Lieder werden anrüchiger, die Kleider kürzer und die Auftritte schriller. Jetzt hat sie allerdings den Vogel abgeschossen. Dass die Künstlerin über einige Tattoos besitzt, war nicht unbekannt.

Rihannas Finger werden seit Neuem von dem weißen Schriftzug „Thug Life“ verschönert. Diese zwei Wörter verzierten bereits den Bauch des Rappers Tupac Sharuk, welchem ein nicht ganz tadelloses Leben nachgesagt wurde. „Thug“ steht auch für den Ausdruck Krimineller. Welche Anspielung Rihanna damit machen will, ist mir bislang unbekannt. Vielleicht geht sie zu den Gangsterrappern über??

Für jeden eine Chanel

Was wären wir Frauen bloß ohne unsere Taschen? Zumeist steckt ein großer Teil unseres Lebens in einem Tragebeutel. Von Lipgloss, über Taschentücher und Spiegel bis hin zum Socken Ersatzpaar befinden sich viele Helferlein für den Alltag darin. Für die Einen ist ein selbstgenähter Sack gut genug, für die Andere muss es dann doch Chanel sein. Vor allem dem Model Karlie Kloss haben es die Designer- Taschen angetan. Begeister spricht sie von ihrer Besessenheit und Vorliebe ihre Verwandten mit dem praktischen Luxus einzudecken.

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Alle Kloss- Frauen sind nun im stolzen Besitz einer echten Chanel. Überzeugter Fan wurde Karlie durch das Taschenpräsent von Karl Lagerfeld. Seither kann sie sich ihren Modelalltag nicht mehr ohne das schnieke Accessoire vorstellen. So wie es der Zufall will, steht ihr leider keine neue Chanel- Kampagne bevor, sonder eine mit Oscar de la Renta. Im Märzen dürfen wir sie dann dafür bewundern.

Für mich muss es nicht Chanel sein. Die Hauptsache ist, meine Tasche bietet viel Platz und schnellen Zugriff auf all meine kleinen Utensilien. Peinlich wird es, wenn man an der Kasse steht, panisch nach seinem Geldbeutel kramt und die Schlange hinter einem immer länger wird. Diese Unannehmlichkeit kann mit Sicherheit auch mit einer Chanel vorkommen.

Spice up your Life

Nach Posh Spice kommt nun auch Ginger Spice zu Worte. Geri Halliwell wurde zu Spice Girl- Zeiten gerne als das witzige, freche und immer gutgelaunte Bandmitglied verkauft, welches kurze Röcke und rote Haare trug. Sie sollte mit knalligen Accessoires auffallen. Der Modetyp, in den sie geschneidert wurde, passt allerdings heute so gar nicht mehr zu ihrem Image. Um ihren eigenen Stil zu finden, hat Geri auch einige Zeit in Anspruch genommen.

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Ihr heutiger Look bezieht sich auf die Erfahrung der Suche nach einem individuellen Styling und basiert auf Experimentierfreudigkeit. So hat sie gelernt, was ihr gut stehe, um somit ihre Figur zu betonen. Im Gegensatz zu ihren Girlgroup- Tagen bevorzugt Geri mittlerweile das feminine Auftreten. Sie wirft sich gerne von Kopf bis Fuß in glamouröse Schale. Sie gestand auch ihre Vorliebe für schöne Unterwäsche. Das gehöre für sie zu einem eleganten Abendoutfit.

Geri Halliwell hat es definitiv aus ihrem Girly- Dasein herausgeschafft und kann sich nun selbst weiter entfalten. Ihr selbstbewusstes Auftreten spricht dafür, dass sie endlich zu sich selbst gefunden hat. Das liegt auch an dem erfolgreichen Typwechsel.

Erinnerungen an das Jahr 2011

Langsam wird mir erst bewusst, dass wir seit mehr als drei Woche schon ein neues Jahr schreiben. Dann lohnt es sich doch einen kleinen, modischen Rückblick auf die vergangenen 365 Tage zu werfen. Welche Fashion- Highlights haben uns 2011 geboten und sind uns noch in Erinnerung geblieben? Wer war im letzten Jahr auf der Top- Liste der Bestangezogenen zu finden?

Die Olsen Zwillinge gehören definitiv auf die Gewinnerseite. Mary- Kate und Ashley haben sich ein wahrliches Mode- Imperium erschaffen mit dem Launch der Row- Handtaschen und der Nominierung zum Swarovski Award for Womenswear Designer. Kate Middleton ist ebenfalls nicht aus 2011 wegzudenken. Zum einen steigt sie durch ihr fabelhaftes Brautkleid in die Mode- Hall of Fame auf und brachte zum anderen wieder den Glamour unter die Royals.

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Zwei weitere Schwestern verschaffen sich einen Platz am Style- Himmel. Dakota und Elle Fanning setzten einen Erinnerungsstein mit ihrem Auftreten auf der Rodarte Fashion Show für das Frühjahr 2012. Die Beiden haben sich bisher also nicht nur die Filmleinwand erfolgreich erobern können. Des Weiteren wird nicht so schnell das Bild von Michelle Obama in einem weißen Tom Fond Kleid verblassen, welches sie auf dem Buckingham Palace State Bankett trug. Genauso wenig wird man den Auftritt in einem langen, orangefarbenen Lanvin Dress von Beyoncé vergessen, als sie ihren Babybauch auf den MTV Video Music Awards präsentierte.

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Wir dürfen gespannt sein, was das Jahr 2012 alles zu bieten hat!