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Sportliche Mode – Modischer Sport?

Oft vergisst man, dass Sport auch ein Bereich der Modebranche ist. Die großen Player sind allerdings jedem bekannt: Adidas, Puma, Nike. Die Liste nimmt kein Ende, vor allem da die Outdoor Händler den Mode Markt klangheimlich erobert haben. Winterjacken von The North Face sind keine Seltenheit bei dem eisigen Wetter. Jedoch verbindet man mit den Spotmarken, nicht ohne Grund, schwitzende Athleten in Turnhallen beim Training und generell Funktionskleidung.

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Diesem Denken hat Nike jetzt ein offizielles Ende gesetzt. Die aktuellen Werbeplakate kombinieren ästhetisch Schönheit mit dem nötigen sportlichen Touch. Sport goes Fashion, so könnte die Kampagne heißen. Nike war nur der Erste, der ein Zeichen gesetzt hat und öffnet uns die Augen, was vielen noch unklar war. Sportmarken verkaufen Kleidung, die für ausgiebige Bewegungen ausgelegt sind, was eben nicht bedeutet, dass sie ausschließlich zu sportlichen Aktivitäten getragen werden können.

Wenn die Klamotten bequem sind, verbietet das nicht gleich, die Lieblingsstücke nur beim Sport anzuziehen. Mit solch einer Publicity generieren die großen Sporthäuser mit Sicherheit noch mehr Kunden und lassen das Geschäft boomen.

Erst Cindy dann Halle

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Wenn Stars sich in einer Sinnkrise befinden, fühlen sie sich zu höherem berufen. Wie so oft tendieren vor allem die weiblichen Schauspielerinnen zum Karrierewechsel als Designer. Schon viele Promis haben dieses Konzept mehr oder weniger erfolgreich durchgeführt. Ob Sänger, Topmodel oder Akteure, keiner kann seine Finger aus dem Modebusiness lassen. Paradebeispiel hierfür ist Justin Timberlake. Er hat sich gleich in allen vier Branchen ein festes Standbein besorgt. Angefangen hat er als Gesangstalent bei N*Sinc, nach der Solokarriere startete Justin seine eigene Modelinie, modelt nebenbei und landete mittlereile im Löwenkäfig von Hollywood.

Bis dahin ist der Weg allerdings ein weiter. Halle Berry dient momentan als Ablöse von Cindy Crawford. Die Oscarpreisträgerin hat ihre eigene Kollektion für die Linie „5th Avenue“ von Deichmann entworfen. Der Schuhe sollen schick, elegant und natürlich preiswert ausfallen. Ob die Kreationen das halten, was sie versprechen, wird sich noch zeigen.

Leider wird dabei viel zu oft verheimlicht, dass die ganze Arbeit von ausgebildeten Designern verwirklicht wird. Im Grund genommen dienen die Prominenten bei dieser Art von Aktion nur für werbliche Zwecke. Halle Berry ist sozusagen der neue Testimonial von Deichmann.

Rihanna aka Gangsterdiva

Sie landete schone einige Top Eins Hits in den Charts und machte noch mehr Schlagzeilen durch ihre gewagten Bühnenoutfits. Von Fashion Trend Status bis absolutes No Go trug sie das komplette Sortiment an Looks sowohl auf dem roten Teppich als auch privat. Nein, ausnahmsweise spreche ich nicht über Frau Gaga, sondern thematisiere den Style von Hip Hop- Queen Rihanna.

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Noch ganz unschuldig stolperte sie durch Plattenproduzent Jay- Z in das Musik Business herein. Ihr damals noch kindliches Gesicht verriet nicht allzu viel über die Mode Eskapaden der Sängerin. Sie hielt ihre Vorliebe für Aufmerksamkeit gekonnt zurück. Ihr Streben nach Selbstfindung und Berühmtheit konnten sich nicht verbergen lassen. Mit dem Side- Cut verschuf sie sich einige Titelfotos und setzte neue Frisurtrends. Als die Haare danach fast ganz abkamen, wollten ebenfalls viele ihr das gleichmachen. Das komplette Paket Rihanna versucht zu provozieren. Ihre Lieder werden anrüchiger, die Kleider kürzer und die Auftritte schriller. Jetzt hat sie allerdings den Vogel abgeschossen. Dass die Künstlerin über einige Tattoos besitzt, war nicht unbekannt.

Rihannas Finger werden seit Neuem von dem weißen Schriftzug „Thug Life“ verschönert. Diese zwei Wörter verzierten bereits den Bauch des Rappers Tupac Sharuk, welchem ein nicht ganz tadelloses Leben nachgesagt wurde. „Thug“ steht auch für den Ausdruck Krimineller. Welche Anspielung Rihanna damit machen will, ist mir bislang unbekannt. Vielleicht geht sie zu den Gangsterrappern über??

Für jeden eine Chanel

Was wären wir Frauen bloß ohne unsere Taschen? Zumeist steckt ein großer Teil unseres Lebens in einem Tragebeutel. Von Lipgloss, über Taschentücher und Spiegel bis hin zum Socken Ersatzpaar befinden sich viele Helferlein für den Alltag darin. Für die Einen ist ein selbstgenähter Sack gut genug, für die Andere muss es dann doch Chanel sein. Vor allem dem Model Karlie Kloss haben es die Designer- Taschen angetan. Begeister spricht sie von ihrer Besessenheit und Vorliebe ihre Verwandten mit dem praktischen Luxus einzudecken.

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Alle Kloss- Frauen sind nun im stolzen Besitz einer echten Chanel. Überzeugter Fan wurde Karlie durch das Taschenpräsent von Karl Lagerfeld. Seither kann sie sich ihren Modelalltag nicht mehr ohne das schnieke Accessoire vorstellen. So wie es der Zufall will, steht ihr leider keine neue Chanel- Kampagne bevor, sonder eine mit Oscar de la Renta. Im Märzen dürfen wir sie dann dafür bewundern.

Für mich muss es nicht Chanel sein. Die Hauptsache ist, meine Tasche bietet viel Platz und schnellen Zugriff auf all meine kleinen Utensilien. Peinlich wird es, wenn man an der Kasse steht, panisch nach seinem Geldbeutel kramt und die Schlange hinter einem immer länger wird. Diese Unannehmlichkeit kann mit Sicherheit auch mit einer Chanel vorkommen.

Spice up your Life

Nach Posh Spice kommt nun auch Ginger Spice zu Worte. Geri Halliwell wurde zu Spice Girl- Zeiten gerne als das witzige, freche und immer gutgelaunte Bandmitglied verkauft, welches kurze Röcke und rote Haare trug. Sie sollte mit knalligen Accessoires auffallen. Der Modetyp, in den sie geschneidert wurde, passt allerdings heute so gar nicht mehr zu ihrem Image. Um ihren eigenen Stil zu finden, hat Geri auch einige Zeit in Anspruch genommen.

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Ihr heutiger Look bezieht sich auf die Erfahrung der Suche nach einem individuellen Styling und basiert auf Experimentierfreudigkeit. So hat sie gelernt, was ihr gut stehe, um somit ihre Figur zu betonen. Im Gegensatz zu ihren Girlgroup- Tagen bevorzugt Geri mittlerweile das feminine Auftreten. Sie wirft sich gerne von Kopf bis Fuß in glamouröse Schale. Sie gestand auch ihre Vorliebe für schöne Unterwäsche. Das gehöre für sie zu einem eleganten Abendoutfit.

Geri Halliwell hat es definitiv aus ihrem Girly- Dasein herausgeschafft und kann sich nun selbst weiter entfalten. Ihr selbstbewusstes Auftreten spricht dafür, dass sie endlich zu sich selbst gefunden hat. Das liegt auch an dem erfolgreichen Typwechsel.

Erinnerungen an das Jahr 2011

Langsam wird mir erst bewusst, dass wir seit mehr als drei Woche schon ein neues Jahr schreiben. Dann lohnt es sich doch einen kleinen, modischen Rückblick auf die vergangenen 365 Tage zu werfen. Welche Fashion- Highlights haben uns 2011 geboten und sind uns noch in Erinnerung geblieben? Wer war im letzten Jahr auf der Top- Liste der Bestangezogenen zu finden?

Die Olsen Zwillinge gehören definitiv auf die Gewinnerseite. Mary- Kate und Ashley haben sich ein wahrliches Mode- Imperium erschaffen mit dem Launch der Row- Handtaschen und der Nominierung zum Swarovski Award for Womenswear Designer. Kate Middleton ist ebenfalls nicht aus 2011 wegzudenken. Zum einen steigt sie durch ihr fabelhaftes Brautkleid in die Mode- Hall of Fame auf und brachte zum anderen wieder den Glamour unter die Royals.

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Zwei weitere Schwestern verschaffen sich einen Platz am Style- Himmel. Dakota und Elle Fanning setzten einen Erinnerungsstein mit ihrem Auftreten auf der Rodarte Fashion Show für das Frühjahr 2012. Die Beiden haben sich bisher also nicht nur die Filmleinwand erfolgreich erobern können. Des Weiteren wird nicht so schnell das Bild von Michelle Obama in einem weißen Tom Fond Kleid verblassen, welches sie auf dem Buckingham Palace State Bankett trug. Genauso wenig wird man den Auftritt in einem langen, orangefarbenen Lanvin Dress von Beyoncé vergessen, als sie ihren Babybauch auf den MTV Video Music Awards präsentierte.

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Wir dürfen gespannt sein, was das Jahr 2012 alles zu bieten hat!

Große schwarzweiß Emotionen

Jeder kennt die berühmten Themen einer Mottoparty. Die üblichen Verdächtigen lauten Bad Taste, Mann/ Frau und Black’n’White. Solche Mottos versetzen Keinen mehr ins Staunen, sondern einfach nur ins Gähnen. Jedoch hat das Schwarz- Weiß- Genre es tatsächlich geschafft in einer altbekannten Branche erneut Fuß zu fassen. Die Kinoleinwände werden zurzeit von einem Schwarzweiß- Streifen erobert. Nicht nur das, hinzukommt noch, dass der Film fast ohne Stimmen auskommt. Wie zu alten Zeiten der Stummfilme werden Zwischentexte eingeblendet.

Dieser Film ist eine Hommage an das Kino, welches unsere Generation so gar nicht mehr kennt und doch zeigt das Publikum reges Interesse an dem Projekt. Die Geschichte von „The Artist“ erzählt von einem Schauspieler in den 1920ern namens George Valentin, der sich der Entwicklung zum Tonfilm nicht beugen will. Durch einen Zufall macht er eine seiner eigenen Fans berühmt, die sich dann auch noch einen Namen im Tonfilm machen kann. Das Spektakel ist sicherlich nicht die Story, sondern lediglich der Mut und die Idee einer Stummfilmrealisierung.

Wie man es aus den goldenen Zwanzigern vom Hörensagen kennt, wird viel getanzt, Emotionen großgeschrieben und auf Mimik und Gestik viel Wert gelegt. Natürlich muss man auf die Körpersprache hoffen, wenn nicht gesprochen wird. Allerdings dreht es sich hier um echte Dramaturgie und kann richtig mit fiebern. Die Kostüme sind auch nicht zu verachten. Der Smoking tritt wieder in ein ganz anderes Licht voller Glamour und Starallüren. Dieser Film verhilft der Mode der 20er Jahre zu neuem Ruhm!

Karl der Groß(zügig)e

Was würden wir manchmal dafür geben, hemmungslos einkaufen zu gehen und die Kreditkarte ohne schlechtes Gewissen zum Glühen zu bringen. Vor allem die Designermode strapaziert unsere Geldbeutel. Keine Kollektionen, hinter welchen ein guter Name steht, gibt es für erschwingliche Preise. Genau das hat sich wohl auch der deutsche Modedesigner Karl Lagerfeld gedacht. Aus diesem Grund soll noch in diesem Monat Karls neue Kollektion „Net-a-porter“ erscheinen.

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Die Modelinie klingt vielversprechend. Laut den Angaben des Modezar, liegt der Preis für ein Designer T- Shirt bei moderaten 85€. Nicht schlecht, sage ich da! Nicht ganz ohne Grund und Nutzen setzte Herr Lagerfeld sich für eine günstige Kollektion ins Zeug. Vor allem die Einzigartigkeit des Projekts reizte die Arbeit daran. Bisher gab es solch eine Idee von einem Designer seines Rangs schlichtweg nicht, schon gar nicht in der Ausführung einer kompletten Kollektion.

Schlechtes gibt es also nicht zu berichten. Karl Lagerfeld hat das Modeherz am rechten Fleck und möchte Haute Couture für Normalos anbieten. Aber vielleicht steckt dahinter, wie sonst auch, nur ein PR Gag und das nächste Kleidungsstück rutscht in eine ganz andere Preiskategorie. Also Augen auf!

Heute braun, morgen grau

Jeden Morgen wirft man einen oder mehrere flüchtige Blicke in den Spiegel und ahnt nichts Schlimmes. Wenn man dann allerdings sein erstes oder weitere graue Haare entdeckt, ist das Grauen, im wahrsten Sinne, groß. Der Tag hätte nicht schrecklicher beginnen und können. Mittlerweile bekommen selbst Teenager ihre ersten weißen Strähnen. Manch andere sehen das augenscheinlich sehr sportlich. Kelly Osbourne beispielsweise hat für sich die graue Mähne als freiwilligen Trend gewählt.

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Kaum zu glauben, dass die 27- Jährige allen Ernstes ihren Schopf grau gefärbt hat. Doch schon vor einiger Zeit ist das silbergraue Haar voll in Mode. Auch der noch viel jüngere Fashion Rookie Tavi trägt ihr Haupt in Blässe. Andere wiederum blondieren ihre Haare so oft und stark, dass sie weiß sind. Davon kann ich sogar ein Liedchen trällern, da ich diesem Wahn auch einst verfallen bin. Im Anschluss waren meine Haar vollends kaputt. Ich habe sie darum wieder braun gefärbt und abgeschnitten. Das war die reinste Tortur- die langen Haare am Boden zu sehen, so leblos und ohne mich!

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Auch Frau Gaga twittert fleißig über die Qualen einer Haarpracht. Da sich die Dame nicht festlegen kann, welche Farbe es sein soll, werden die Haare durch das ständige Stylen großen Strapazen ausgesetzt. Vor allem, da die Lady von Natur aus eine Brünette ist. Man vermag es kaum, jedoch steckt in der puppenhaften Gaga eine rassige Halbitalienerin. Wie heißt es so schön, wer schön sein will, muss leiden.

Wo bleiben nur die neuen Supermodels?

Wann kommen endlich die guten, alten Zeiten der Supermodels zurück? Die 90er Jahre waren die Epoche der Top Supermodels. Da reichten sich Naomi Campbell, Cindy Crawford, Claudia Schiffer, Tyra Banks, Linda Evangelista, Kate Moss und Heidi Klum gegenseitig die Hände. Heutzutage erkenne ich kein bekanntes Gesicht mehr auf den Laufstegen der Modeschöpfer. Die Mannequins modifizierten im Wandel des Fashion Business zu ausdrucklosen Kleiderständern. Früher entdeckte man noch einen Charakter hinter dem Modepüppchen- Gesicht. Genau das dachte sich auch wohl der Designer Roberto Cavalli.

Cavalli startete das Revival der Supermodels. Die vier Laufstegschönheiten Karen Elson, Kristen McMenamy, Daphne Groeneveld und Naomi Campbell  konnte er für seine Kampagne gewinnen. Für ihn sollte alles puristisch in Szene gesetzt werden. Ohne aufwendiges Bühnenarrangement lässt er sich mit den Schönheiten, die in schlichten, goldenen Abendkleidern umhüllt waren, von Top Fotograf Steven Meisel ablichten. Das ganze Setting wurde sehr schlicht und simpel gehalten, um die Schönheit der Models einzufangen.

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Auch wenn die ganze Modewelt nach Exotik, Sehnsucht und Romantik schreit, trifft Cavalli trotzdem den Nerv der Zeit. Wir lassen uns von zu vielen Unwichtigkeiten ablenken. Ich gehe davon aus, dass der Modeschöpfer ein Zeichen setzen wollte. Der Fokus soll wieder auf klare Linien gelenkt werden. Daumen hoch!